Celli und Kontrabässe

  • Wie bringt man Cellisten dazu, fortissimo zu spielen?
    Indem man in die Noten schreibt: solo, pianissimo, espressivo.
  • Ein Cellist spielt den ganzen Tag nur einen Ton.
    Seine Frau beschwert sich: „Es gibt Leute, die können auch noch andere Töne spielen.“
    Der Cellist: „Die Anderen suchen den richtigen Ton. Ich habe ihn gefunden.“

Kontrabässe

  • Klein Fritzchen kommt in der Pause auf Orchesterpodium und verstellt an einem Baß ’nen Wirbel.
    Der Bassist sieht das und stürzt hinter ihm her. Klein Fritzchen flüchtet schließlich in die schützenden Arme der Mutter: „Was wollen sie von meinem Jungen?“ „Äh, ich wollte nur fragen, an welcher Schraube hast du gedreht, und wieviel?“
    „Eigentlich hab ich ja Geige gespielt, aber dann bin ich sehr günstig an einen Baß gekommen.“
    „Sag mal, müßtest du nicht mal wieder den Baß nachstimmen?“
    Daraufhin zupft dieser an den Saiten und meint: „Wieso? Sie sind doch noch alle straff.“ Ein Bratscher in der Nähe fügt hinzu: „Ach wo, du Idiot! Schau doch, die Wirbel sind doch nicht parallel!“
  • Wie kann man dafür sorgen, daß der Baß gestimmt bleibt?
    Zersägen und ein Xylophon draus bauen.
  • Ein alter Bassist torkelt eines Abends nach dem Konzert und den obligaten Besuch der Kneipe nach Hause und wäre sicher umgekippt, könnte er sich nicht auf den Baß stützen. Daheim auf der Treppe stürzt er aber doch und purzelt die ganze Treppe wieder hinunter. Seine Frau kommt angewetzt: „Na, ist der Baß jetzt in Arsch?“ „Nee, der Arsch ist im Baß!“
  • Ein Kontrabassist kommt zu spät zur Probe vor der jährlichen Aufführung von Händels Messias. Er packt eilig den Bass aus, stellt sich zu den Kollegen und will anfangen. Da ruft ihm der Dirigent herüber: „Wollen Sie nicht erst einmal stimmen?“ Er ruft zurück: „Wieso? Sind wir nicht auf dem gleichen Ton wie letztes Jahr?“
  • Ein Ehepaar geht zur Eheberatung, weil es nicht mehr miteinander kommunizieren kann. Aber der Berater schafft es nicht, beide dazu zu bewegen, miteinander zu reden. Schließlich, nach mehreren Beratungsabenden, steht der Berater auf, geht in den Nebenraum, holt einen Baß und beginnt zu jazzen. Die Komunikationsbarierre der beiden beginnt zu schwinden und sie beginnen schließlich ihre Probleme zu diskutieren und das, was sie immer aneinander gestört hatte, was sie aber nie geschafft hatten, sich gegenseitig zu sagen.
    Am Ende waren beide wieder glücklich Arm in Arm wie in Alten Zeiten. Beim Zahlen fragten sie dann: „Wie haben sie das geschafft? Was war das für ein tolles Stück?“
    Antwort: „Jeder redet während des Baß-Solos“
  • Ein Junge bekommt Baßunterricht. In der ersten Stunde zeigt ihm der Lehrer den Abstrich: „Einfach den Bogen auf die Saite auflegen und ziehen. So. Das übst du jetzt die nächste Woche.“ In der nächsten Stunde kommt der Aufstrich dran. „Einfach auf die Saite legen und Schieben. So. Das übst du jetzt die nächste Woche.“ Zur nächsten Stunde kommt der Schüler aber nicht, in der dann folgenden auch nicht. Schließlich ruft der Lehrer seinen Schüler an: „Ich habe im Moment überhaupt keine Zeit, ich habe so viele Mucken!“
  • Orchesterprobe. Dirigent: „Ich bin mir nicht sicher, ob das im Takt 2 vor D in den Bässen F oder Fis sein soll. Spielen sie doch mal F!“ Brummm. „Spielen sie jetzt mal Fis!“ Bromm. „Ach spielen sie doch, was sie wollen!“
  • Dirigent zum Bassisten: „Ich glaube ihr Cis ist zu tief!“ Bassist schaut aufs Griffbrett, spricht: „oh ja, stimmt“ und rutscht mit der Hand 5 cm das Griffbrett rauf.
  • Beim Geigenbauer. „Ich hätte gerne einen Kontrabaß!“„Da sind sie hier falsch, tut mir leid. Den bekommen Sie beim Schreiner!“ (oder bei Obi…)
  • Ein Ehepaar möchte, das ihr Sprößling eines Tages eine musikalische Laufbahn einschlägt und geht mit ihm zur Musikschule:
    „Was können sie empfehlen?“, fragt der Vater.
    „Geige“
    „Wie lange dauert die Ausbildung?“
    „Sechs Jahre“
    „Zu lange“ meint der Vater.
    „Wir hätten dann noch Trompete, dauert 3 Jahre“
    „Auch zu lange, was bilden sie denn noch aus?“
    „Kontrabaß“
    „Und wie wie lange geht diese Ausbildung?“
    Darauf der Musiklehrer: „Haben sie in der Stadt noch was zu erledigen?“
  • Stoppt Bassismus!
  • Warum bearbeiten Kontrabassisten ihr Griffbrett immer mit der linken Hand?
    Weil es sonst beim Onanieren schrecklichste Verletzungen gäbe.
  • Und hier ein Insiderwitz, gewidmet den (früheren) Berliner Kollegen:
    Warum beugen sich Solo-Kontrabassisten so über ihr Instrument?
    Damit es nicht so auffällt, wenn sie den Arm zum Hitlergruß ausstrecken.
  • Es gab mal einen Barkeeper, der dafür berühmt war, daß er den IQ seiner Leute so exakt erraten konnte.
    Eines Abends kam ein Mann in die Bar, unterhielt sich kurz mit dem Keeper, und dieser meinte: „Toll, sie müssen einen IQ von mindestens 140 haben. Sie sollten sich mal mit dem Herrn dort drüben unterhalten!“ Kurz darauf unterhielten sich die beiden Gäste über Quantenphysik und Dialektik und hatten beide einen schönen Abend.
    Ein weiterer Mann kam herein und der Keeper schätzte seinen IQ auf 90. Also setzte sich der Mann zu all den anderen vor die Glotze und sah sich das Fußballspiel an.
    Dann stolperte noch ein Neuer in die Kneipe. „Jesses“, dachte sich der Barkeeper, „der Mann muß einen IQ von etwa 29 haben!“ Er wies ihm einen Mann, der hinten in einer Ecke saß: „Vielleicht möchten Sie sich gerne mit dem Herrn dort drüben unterhalten?“
    Und so fragte der sitzende Herr zur Begrüßung: „Spielen sie denn Deutsche oder Französische Haltung?“
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Kontrabaß und einem Fichtenmoped?
    Mit der Kettensäge ist man flexibel.
  • Was ist die Jungfrau unter den Instrumenten?
    Der Kontrabaß – Ewiger Kampf um die Reinheit
    (Berliner Philharmoniker, um 1925)
  • Kommt ein Urwaldforscher in ein afrikanisches Dorf, in dem jeden Tag von morgens bis abends getrommelt wird. Schließlich geht der Forscher zum Häuptling der Dorfgemeinschaft und fragt, warum denn den hier ohne Ende getrommelt wird. Da antwortet der Häuptling: „Wir haben gehört, daß wenn das Getrommel aufhört das Baß-Solo beginnt…“
  • Ein Kontrabassist hat sich die Hand gebrochen und kann bei der Aufführung nicht mitspielen. Aus Neugier setzt er sich ins Publikum und hört zu. Hinterher fragen ihn die Kollegen: „Und, wie war´s?“ „Oh, klasse“, gibt er zurück. „Da merkt man doch etliches, das kriegt man beim Spielen so gar nicht mit. Ihr kennt doch die Stelle, wo wir diese Super-Melodie haben: BUMM bumm BUMM bumm BUMM bumm – da stehen zur Begleitung ein paar Verrückte auf der Bühne und singen irgendwas über Toreros.“
    Registerprobe Baßgruppe. Ein Kontrabassist spielt nur Müll. Am Anfang der nächsten Probe kommt er freudestrahlend zum Stimmführer:
    „Ich weiß jetzt, woran´s gelegen hat: Der Stachel war zu weit raus!“
    Wie viele verschiedene Griffe gibt es auf dem Kontrabaß?
    Zwei: auf und zu.
  • Alle spielen Kontrabaß, nur nicht Reiner, der ist kleiner …
  • Ein Jazzbassist irrt durch die Wüste. Dem Verdursten nahe, hört er einen Kontrabaß, „… dum, dum, dum…“ Er schleppt sich in Richtung der Klänge mit dem Gedanken, vor seinem Tod noch einmal Bass spielen zu können. Gleichzeitig hofft er, wo Musik erklingt sind Menschen und Wasser. Als er eine Oase erreicht, sieht er einen Beduinen auf einen Kontrabass spielen, „ … dum, ..dum, ..dum…“. Der Jazzmusiker bittet den Beduinen den Bass spielen zu dürfen. Dieser reicht dem Jazzer den Bass, worauf dieser die Tonleiter auf und ab zu spielen beginnt. Da nimmt der Beduine dem Jazzer den Bass aus der Hand, beginnt wieder wie vorher „ … dum,.. dum,.. dum…“ und sagt würdevoll „Siehst Du, ich habe den guten Ton gefunden, Du mußtest ihn erst suchen.“
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Geige und einem Kontrabaß?
    Der Kontrabaß brennt länger.

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