Der Dirigent

Felix Mildenberger

Der junge deutsche Dirigent Felix Mildenberger wird aktuell mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Jüngst wurde er zum „Chef Assistant“ des Orchestre National de France in Paris ernannt. Dort wird er eng mit Chefdirigent Emmanuel Krivine sowie herausragenden Gastdirigenten zusammenarbeiten, wie z.B. Riccardo Muti, Bernard Haitink, Valery Gergiev, Christioph Eschenbach, Neeme Järvi, Semyon Bychkov u.a.

Seit 2014 ist Felix Mildenberger zudem Dirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg und lehrt als Dozent für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg.

Felix Mildenberger ist Gewinner des renommierten „Robert Spano Conducting Prize“, der ihm im Rahmen des Aspen Music Festivals 2016 verliehen wurde. Damit verbunden ist ein erneutes Stipendium für die Teilnahme am Aspen Music Festival 2017. Beim 7. Internationalen Sir Georg Solti Dirigentenwettbewerb 2015 in Frankfurt erreichte Felix Mildenberger aus rund 360 Bewerbern als jüngster Teilnehmer das Halbfinale. Das hr-Sinfonieorchester lud ihn daraufhin für 2016 als Gastdirigenten ein. Zudem war er Halbfinalist beim Princess Astrid Music Competition for conductors 2014 in Trondheim und beim 5. und 6. International Conducting Competition Jeunesses Musicales Bucharest 2014 und 2015.

Schon jetzt arbeitet er mit Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem hr-Sinfonieorchester, dem Trondheim Symphony Orchestra, den Lucerne Festival Strings, dem Opern- und Museumsorchester Frankfurt, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, der Anhaltischen Philharmonie Dessau, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, dem Duna Symphony Orchestra Budapest, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim u.a.

Felix Mildenberger assistierte zahlreichen Dirigenten, darunter Paavo Järvi bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie Robin Ticciati und Jakub Hrusa bei den Bamberger Symphonikern. Zudem war er Künstlerischer Assistent von Olivier Dhénin für eine Opernproduktion im Rahmen der Académie Lyrique in Rochefort und dirigierte Konzerte im Rahmen des Impuls Festivals für Neue Musik 2015 in Dessau. 2015 wählte ihn Bernard Haitink aus, als einer von sieben jungen Dirigenten an seinem Meisterkurs im Rahmen des Lucerne Festivals teilzunehmen. Im Juni 2015 war er Finalist der XIII. Dirigenten-Werkstatt „Interaktion“ des Kritischen Orchesters in Berlin, welches sich aus Musikern führender deutscher Orchester zusammensetzt, wie z.B. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2016 erhielt er ein Stipendium des Aspen Music Festivals für die Teilnahme an der renommierten American Academy of Conducting at Aspen.

Felix Mildenberger begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011 – 2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Lutz Köhler HonRAM, Gerhard Markson, Prof. Mark Stringer, Prof. Scott Sandmeier, Massimiliano Matesic, Yuji Yuasa und Alexander Burda. Zudem studierte er bei Paavo Järvi, Bernard Haitink, David Zinman, Neeme Järvi, Leonid Grin, Robert Spano, Hugh Wolff, Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Johannes Schlaefli, James E. Ross, Patrick Summers u.a. in Meisterkursen und während Festivals wie dem Aspen Music Festival, der Järvi Summer Academy und dem Lucerne Festival. Im Juli 2015 schloss er sein Bachelor-Studium mit Auszeichnung ab und ist seither als Dozent für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg tätig. Felix Mildenberger war Träger des DeutschlandStipendiums 2013/14 und 2014/15 sowie Stipendiat der Dr.-Leo-Ricker-Stiftung.

https://www.mh-freiburg.de/lehrende/person/details/mildenberger/

http://www.felixmildenberger.com/